Warum ich Foodsaver geworden bin

Neulich stand ich wieder mit meinem Fahrrad vor einer Bäckerei, große Tüten im Gepäck, der Duft von frischem Brot in der Luft und das Wissen, dass all das eigentlich im Müll gelandet wäre. Genau deswegen bin ich Foodsaver.
Ich hatte schon länger vom Konzept gehört: Lebensmittel retten, bevor sie weggeworfen werden, und sie an Menschen weitergeben, die sie brauchen oder einfach wertschätzen. Klingt gut, dachte ich. Aber erst, als ich beim ersten Abholen dabei war, wurde mir klar, wie viel Essen wirklich entsorgt wird perfekt genießbare Produkte, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum naht oder das Brot vom Vortag ist.
Was mich beim Foodsharing begeistert, ist die Mischung aus Gemeinschaft, Sinn und Spontaneität. Man lernt Leute kennen, die genauso ticken ein bisschen idealistisch, ein bisschen chaotisch, aber mit Herz dabei. Und das Beste? Jedes Mal, wenn ich volle Kisten sortiere, fühle ich mich, als würde ich der Verschwendung ein kleines Stück entgegensetzen.
Foodsharing ist für mich kein “Hobby” mehr, sondern eine Haltung: Wertschätzung statt Wegwerfen. Und jedes gerettete Brot erinnert mich daran, dass kleine Taten manchmal wirklich Großes bewirken können.